Der Akku Ihres Laptops geht jeden Tag kaputt: So laden Sie ihn richtig auf

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Es ist die Batterie, die von den meisten Nutzern falsch gehandhabt wird

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Es ist noch gar nicht so lange her, da war ein Computer an einen bestimmten Ort gebunden – ein leistungsstarkes System, ein Monitor, Kabel und keine Mobilität. Heute ist das anders: Der Laptop ist zu unserem ständigen Begleiter geworden – zu Hause, im Büro, im Café oder unterwegs. Er ist leicht, kompakt und praktisch, gibt uns Freiheit, aber er ist von einem entscheidenden Element abhängig – dem Akku.

Es ist der Akku, den die meisten Benutzer falsch handhaben. Und zwar nicht aus Böswilligkeit, sondern aufgrund von Mythen und überholten Vorstellungen. Das führt dazu, dass der Akku viel schneller an Kapazität verliert, als er könnte. Wie kann man sein Notebook aufladen, damit der Akku länger hält und nicht in ein oder zwei Jahren „stirbt“?

Welche Art von Batterien sind in modernen Laptops eingebaut?

Die meisten modernen Modelle verwenden Lithium-Ionen- (Li-Ion) oder Lithium-Polymer- (Li-Po) Batterien. Das Funktionsprinzip ist fast identisch: Während des Ladens bewegen sich die Lithium-Ionen zwischen den Elektroden und speichern Energie, während des Betriebs geben sie diese wieder ab.

Der Hauptvorteil dieser Batterien ist ihre hohe Kapazität und das Fehlen des „Memory-Effekts“, der früher die Nickel-Cadmium-Batterien plagte. Aber es gibt auch einen Nachteil: Lithiumbatterien reagieren sehr empfindlich auf Betriebsbedingungen. Überhitzung, unsachgemäße Ladezyklen oder konstant hohe Spannungen beschleunigen die chemische Alterung der Zellen, und die Kapazität beginnt zu schmelzen.

Fehler, die die Lebensdauer der Batterie verkürzen

Ständig aufgeladen bedeutet nicht sicher

Eine der häufigsten Angewohnheiten ist es, den Laptop eingesteckt zu lassen, auch wenn er bereits zu 100 % aufgeladen ist. Das oft gehörte Argument lautet: „Der Controller schützt den Akku“. Das stimmt zwar teilweise, aber das Problem liegt tiefer.

Wenn eine Batterie über einen längeren Zeitraum auf maximaler Ladung gehalten wird, steht sie unter erhöhter Spannung. Dies führt zu einer konstanten chemischen Belastung, die die innere Struktur der Batterie allmählich aushöhlt. Infolgedessen verliert sie schneller ihre Fähigkeit, eine Ladung zu halten.

Extreme: Null bis Hundert

Regelmäßige Zyklen von „0% → 100%“ sind ein weiteres Szenario, das Lithium-Ionen-Batterien nicht gut vertragen. Der für sie angenehmste Bereich liegt zwischen 20 % und 80 %.

Eine volle Ladung fördert oxidative Prozesse im Inneren des Akkus, und eine Tiefentladung kann zu instabilen chemischen Reaktionen führen. Besonders gefährlich ist es, das Notebook über einen längeren Zeitraum vollständig entladen zu lassen – dies kann zu einer Tiefentladung und irreversiblen Zellschäden führen.

Überhitzung – der stille Killer des Akkus

Hitze ist der Hauptfeind von Lithiumbatterien. Wenn Sie Ihren Laptop auf einer Decke, einer Couch oder einem Kissen aufladen, werden die Lüftungsschlitze blockiert, wodurch die Temperatur drastisch ansteigt. Wenn dann noch die während des Ladevorgangs entstehende Wärme hinzukommt, sind die Voraussetzungen für eine beschleunigte Degradation des Akkus gegeben.

Die beste Temperatur für den Betrieb und das Aufladen liegt bei 20-25 °C. Regelmäßige Überhitzung schädigt nicht nur den Akku, sondern auch den Prozessor, den Videochip und das Kühlsystem.

Billige Ladegeräte – fragwürdige Einsparungen

Unoriginelle oder nicht zertifizierte Ladegeräte liefern oft keine stabile Spannung und Stromstärke. Sie verfügen möglicherweise nicht über einen ausreichenden Schutz gegen Spannungsspitzen oder Kurzschlüsse. Im besten Fall verkürzt sich dadurch die Lebensdauer des Akkus, im schlimmsten Fall wird Ihr Laptop beschädigt oder es besteht sogar Brandgefahr. Sicherer ist es, einen Originaladapter oder ein geprüftes, zertifiziertes Analoggerät zu verwenden.

Wie man einen Laptop richtig auflädt

Beobachten Sie den „goldenen Bereich“

Versuchen Sie, den Ladezustand zwischen 20-80 % zu halten. Wenn Sie mit Netzstrom arbeiten und der Akku 80 % erreicht hat, trennen Sie das Ladegerät. Wenn der Ladestand auf 20-30 % sinkt, schließen Sie es wieder an. Dadurch wird die Belastung der chemischen Zellen erheblich reduziert.

Lassen Sie den Laptop nicht die ganze Zeit bei 100 %.

Wenn das Gerät häufig als Ersatz für einen Desktop-PC verwendet wird, sollte eine ständige Aufladung vermieden werden. Viele Hersteller bieten Software- oder BIOS-Einstellungen an, mit denen Sie den Ladevorgang auf z. B. 60 % oder 80 % begrenzen können. Dies ist eine der effektivsten Möglichkeiten, die Lebensdauer des Akkus zu verlängern.

Behalten Sie die Temperatur im Auge

Betreiben Sie das Notebook auf einer harten, flachen Oberfläche, die die Luftzirkulation nicht behindert. Verwenden Sie bei Bedarf Kühlständer und entfernen Sie regelmäßig Staub aus den Lüftungsöffnungen.

Lagern Sie Ihr Notebook richtig

Wenn Sie das Gerät längere Zeit nicht benutzen wollen, laden Sie den Akku auf etwa 50-60 % auf und lagern Sie das Notebook an einem kühlen, trockenen Ort. Sowohl eine vollständige Entladung als auch eine vollständige Aufladung während der Lagerung sind gleichermaßen schädlich.

Kalibrierung – nur wenn nötig

Moderne Batterien müssen nicht regelmäßig kalibriert werden. Wenn die Ladeanzeige jedoch anfängt, ungenaue Werte anzuzeigen, kann alle paar Monate ein vollständiger Entlade- und Ladezyklus durchgeführt werden, um den Regler neu zu „trainieren“.

Eigene Dienstprogramme verwenden

Dell, HP, Lenovo und andere Marken bieten eigene Tools zur Akkuverwaltung an – mit Ladegrenzen, Sparmodi und intelligentem Laden. Diese Funktionen funktionieren tatsächlich und sind eine Überlegung wert.

Sorgen Sie für eine stabile Stromversorgung

Bei instabilen Netzbedingungen lohnt es sich, Ihren Laptop vor Spannungsschwankungen zu schützen. Ein hochwertiger Überspannungsschutz oder eine USV mit Spannungsstabilisierung hilft, nicht nur den Akku, sondern auch alle Komponenten des Geräts zu schützen.

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