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Ein Tierarzt hat erklärt, wie die Ernährung und der Verzicht auf ultra-verarbeitetes Futter die Lebenserwartung von Haustieren beeinflussen können
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Japanische Hunde leben im Durchschnitt fast drei Jahre länger als Haustiere im Vereinigten Königreich, und die Ernährung könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen. Während die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden in Großbritannien bei 11,2 Jahren liegt, werden die so genannten „Super-Senior“-Tiere in Japan 14,1 Jahre alt. Dies berichtet der Express.
Die Tierärztin Aimee Warner erklärt: Es geht nicht nur um Genetik oder Rassen, sondern um eine Abkehr von billigem, ultraverarbeitetem Futter. Ihrer Meinung nach entscheiden sich immer mehr Hundebesitzer für einfache und natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die die Gesundheit ihres Hundes im Alter erhalten und seine Lebensqualität verbessern können.
Als einen solchen Ersatz nennt die Expertin gefrorene Heidelbeeren. Sie enthalten Anthocyane, Antioxidantien, die helfen, oxidativen Stress zu reduzieren. Eine Handvoll Beeren kann eine gesunde Alternative zu süßen verarbeiteten Leckereien sein. Ein weiteres Beispiel ist ein einfaches hartgekochtes Ei, das einem Grundfutter zugesetzt wird. Es ist eine Quelle von Aminosäuren und Lecithin, die die Muskeln älterer Hunde unterstützen.
Der Tierarzt rät auch, auf die Zusammensetzung des Futters zu achten. Billige Varianten mit viel Getreide und „tierischen Derivaten“ können zu Entzündungen und übermäßiger Gewichtszunahme beitragen. In Japan wird zunehmend frisches, gedämpftes oder getrocknetes Futter gewählt, das einer natürlichen Ernährung näher kommt.
Gleichzeitig weist die Expertin darauf hin, dass die Ernährung nur in Verbindung mit einer Gewichtskontrolle funktioniert. Bei Hunden aller Rassen, sagt sie, sind es eine schlanke Körperform und eine entzündungsarme Ernährung, die mit einem längeren Leben und einer späteren Entwicklung chronischer Krankheiten in Verbindung gebracht werden.
Wer seine Ernährung umstellen möchte, sollte vorsichtig vorgehen: kein Salz, Öl oder Knoblauch hinzufügen und alle Leckereien in die tägliche Kalorienzahl einbeziehen. Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht mehr als 10 % der täglichen Nahrung ausmachen, denn Fettleibigkeit ist nach wie vor eine der größten Bedrohungen für die Langlebigkeit von Hunden.
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