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Dieses kompakte Modul verbirgt Dutzende von Antennen, bietet Kommunikation, Navigation und Multimedia und beeinträchtigt die Aerodynamik des Fahrzeugs nur teilweise
Der kleine haifischflossenförmige Vorsprung auf dem Dach moderner Autos ist nicht nur ein Designelement, sondern eine wichtige technische Komponente, von der viele Kommunikationssysteme abhängen, schreibt BGR.
Früher waren Autos mit langen Metallstiftantennen ausgestattet, die vor allem für den Empfang von Funksignalen genutzt wurden. Mit der Entwicklung der Technik und dem Wandel des Autodesigns haben die Hersteller die sperrigen Antennen zugunsten eines kompakten, in das Autodach integrierten Moduls aufgegeben.
Mehr als ein Dutzend verschiedener Antennen können in der so genannten „Haifischflosse“ untergebracht werden. Sie sind für Bluetooth, Mobilfunk, Wi-Fi, GPS, Satellitensysteme, Multimedia und Fahrzeugunterstützungsdienste zuständig. Der Standort auf dem Dach sorgt für einen stabilen Signalempfang dank der freien Sicht zum Himmel.
Die Form der Flosse hat auch eine aerodynamische Bedeutung. Es wird angenommen, dass sie den Luftwiderstand im Vergleich zu Stiftantennen verringert und besser in das stromlinienförmige Design moderner Autos passt. Ingenieure weisen jedoch darauf hin, dass der tatsächliche Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch minimal ist und oft nicht bemerkt wird.
Trotz der Beliebtheit der „Haifischflossen“ haben einige Autohersteller die klassischen Antennen noch nicht ganz aufgegeben. So waren 2021 bestimmte Modelle von Chevrolet- und GMC-Pickup-Trucks noch mit Stiftantennen ausgestattet. General Motors erklärte, dass traditionelle Antennen im Vergleich zu Kompaktmodulen einen besseren Empfang von AM/FM-Signalen bieten.
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