Warum die Dämmung nicht funktioniert: typische Fehler und versteckte Wärmeverluste

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Wo genau Häuser am häufigsten Wärme „verlieren“ und wie man Fehler bei der Dämmung vermeiden kann

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Im Winter ist es besonders wichtig, die Wohnung warm zu halten. Doch auch nach der Dämmung wird es in vielen Häusern schnell kalt – der Grund dafür liegt oft in typischen Fehlern und unmerklichen Wärmelecks. TSN.ua hat die wichtigsten Fehler beim Dämmen von Häusern, anfällige Stellen für Wärmeverluste und einfache Möglichkeiten, das Haus im Winter warm zu halten, zusammengestellt.

Typische Fehler bei der Isolierung

Experten weisen darauf hin, dass eines der häufigsten Probleme darin besteht, den Dachboden nicht zu isolieren. Dies führt dazu, dass das Haus schnell Wärme verliert.

Gleichzeitig ist eine übermäßige Dämmung auch ein Fehler. Für jedes Material gibt es eine empfohlene Dicke, die vom Klima und der Art des Gebäudes abhängt. Wenn nicht für Belüftung gesorgt wird, führt eine übermäßige Dämmung zu Feuchtigkeitsansammlungen, Schimmel und einer Verschlechterung des Mikroklimas im Haus.

Ein weiterer kritischer Punkt sind Luftlecks. Lücken in der Nähe von Fenstern, Türen und technischen Öffnungen machen die Wirkung einer noch so guten Dämmung zunichte. In Zeiten, in denen nicht oder nur unzureichend geheizt wird, bedeuten solche Kleinigkeiten einen erheblichen Wärmeverlust.

Die Handwerker achten auch auf die richtige Anbringung der Dämmung. Am effektivsten ist nach wie vor die Anbringung von außen. Eine Dämmung von innen führt oft zum Einfrieren der Wände und zu Kondensation, was mit der Zeit die Strukturen zerstört.

Ebenso wichtig sind die Wahl der Materialien und die Einhaltung der Befestigungstechnik. Wird an Kleber, Dübeln oder Armierungsgewebe gespart, kann die Dämmung nach einigen Jahren abblättern.

Unabhängig davon raten Experten, den Keller nicht zu vergessen, in dem sich ohne Dämmung in der kalten Jahreszeit Feuchtigkeit ansammelt, und die Arbeiten nicht ohne entsprechende Erfahrung selbst in Angriff zu nehmen. Die Dämmung ist ein komplexer und technologischer Prozess, bei dem das Format „schnell und billig“ in der Regel Probleme in der Zukunft bedeutet.

In der gegenwärtigen Situation raten Experten dazu, den Prozess sorgfältig zu überwachen, Kostenvoranschläge zu prüfen und Angebote verschiedener Unternehmen zu vergleichen.

Wo das Haus am häufigsten Wärme „verliert“

Wenn die Temperaturen sinken, kann Wärme durch kleine Lücken, dünne oder falsch angebrachte Isolierung und Löcher in Wänden, Dächern, Böden, Fenstern und Türen entweichen. Diese Verluste sind oft der Grund für hohe Heizkostenrechnungen oder dafür, dass ein Raum schnell abkühlt, nachdem die Heizung abgestellt worden ist.

Die anfälligsten Stellen sind nach Ansicht von Experten schlecht isolierte Decken, Wände und Böden, Lücken um Fenster und Türen sowie offene Kamine und Feuerstellen. Maßnahmen an diesen Stellen helfen, die Wärme im Haus zu halten und Energieverluste im Winter zu verringern.

Einfache Möglichkeiten zur Reduzierung von Wärmeverlusten

Experten raten, mit kostengünstigen Lösungen zu beginnen. So hilft beispielsweise ein Folienschirm hinter Heizkörpern, die Wärme in den Raum zurück zu reflektieren. Die Isolierung von Warmwasserrohren mit Schaumstoffabdeckungen hält die Temperatur länger hoch und verringert den Wärmeverlust.

Auch der Schutz vor Zugluft bleibt wirksam: Fenster- und Türdichtungen verringern den Wärmeverlust erheblich. Es lohnt sich auch, die Heizkörper zu überprüfen – wenn sie oben kalt sind, müssen sie möglicherweise aufgepumpt werden, indem man die Luft herauslässt.

Eine regelmäßige Wartung des Heizkessels verbessert die Effizienz des Kessels und verringert das Risiko unnötiger Kosten. Bei kaltem Wetter raten Experten, die Vorhänge zu schließen, wenn es dunkel wird – das Haus verliert viel Wärme durch die Fenster. Dichte oder thermische Vorhänge haben einen zusätzlichen Effekt.

Um Zugluft zu bekämpfen, können Sie improvisierte Materialien verwenden – zum Beispiel Schaumstoffrohre als Dichtung unter der Tür. Risse und Spalten in Wänden oder hinter Möbeln können mit Schaumstoff abgedichtet werden, wenn die Sicherheitshinweise beachtet werden.

Am effektivsten ist ein umfassender Ansatz: Dämmen Sie den Dachboden, die Wände und den Keller unter Berücksichtigung der Belüftung und der Art des Gebäudes. Fachleute raten auch zu einer professionellen Bewertung der Energieeffizienz – mit einer Wärmebilduntersuchung kann man genau sehen, wo das Haus Wärme verliert.

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